Social Media

Social Media für Unternehmen: Was wirklich Anfragen bringt und was nur Zeit kostet

Eine ehrliche Übersicht darüber, was eine laufende Betreuung leisten kann, was sie kostet und welche Kennzahlen Du getrost ignorieren darfst.

Fast jedes Unternehmen hat inzwischen ein Profil. Deutlich weniger Unternehmen können sagen, was ihnen dieses Profil eigentlich bringt. Genau diese Lücke möchte ich schließen. Hier liest Du, was zu einer ernsthaften Social-Media-Betreuung gehört, was sie kostet, welche Zahlen wirklich zählen und woran Du ein unseriöses Angebot erkennst.

Warum die meisten Unternehmensprofile nichts bringen

Der häufigste Fehler ist nicht zu wenig Aufwand, sondern zu wenig Richtung. Es wird gepostet, weil man posten soll. Ein Bild vom Betriebsausflug, ein Gruß zum Feiertag, ein neues Fahrzeug im Fuhrpark. Das ist alles nicht falsch, es beantwortet nur keine Frage, die jemand tatsächlich hat.

Der zweite Fehler ist die Zahl, auf die geschaut wird. Follower sind eine bequeme Kennzahl, weil sie nur steigen kann. Sie sagt aber nichts darüber, ob jemand angerufen, sich beworben oder etwas gekauft hat. Ich schaue deshalb auf Anfragen, gespeicherte Beiträge und Profilaufrufe, nicht auf die Zahl unter dem Namen.

Der dritte Fehler ist die Frequenz. Drei Monate täglich posten und danach ein halbes Jahr Stille bringt weniger als ein guter Beitrag pro Woche über zwei Jahre. Social Media belohnt Ausdauer, nicht Anläufe.

Was zu einer laufenden Betreuung gehört

Eine ernsthafte Betreuung besteht aus mehreren Bausteinen, die ineinandergreifen. Diese Leistungen gehören für mich zum festen Kern.

  • Strategie und Kanalwahl. Wir klären, wen Du erreichen willst und auf welcher Plattform diese Menschen tatsächlich sind. Manchmal ist die Antwort, dass ein Kanal reicht.
  • Redaktionsplan. Feste Themenlinien statt Ideensuche am Montagmorgen. Du weißt vier Wochen im Voraus, was erscheint.
  • Content-Produktion. Reels, Fotos, Grafiken und Texte, abgestimmt auf Deinen Betrieb und Deine Sprache.
  • Community Management. Kommentare und Nachrichten werden beantwortet, denn dort entstehen die meisten Anfragen.
  • Werbeanzeigen bei Bedarf. Für konkrete Ziele wie Bewerbungen, Termine oder ein bestimmtes Angebot.
  • Monatliche Auswertung. Du siehst, was funktioniert hat und was wir deshalb im nächsten Monat anders machen.

Und der Punkt, den es sonst selten gibt: Ich zeige Deinem Team, wie es selbst Inhalte erstellt. Wer die Bilder aus dem Betrieb macht, ist dort jeden Tag. Ich muss das nicht sein.

Reels, und warum sie nicht optional sind

Die Reichweite in sozialen Netzwerken läuft heute fast vollständig über kurze Videos. Ein gutes Foto erreicht Deine bestehenden Follower, ein gutes Reel erreicht Menschen, die Dich noch nicht kennen. Wer nur Bilder postet, spricht dauerhaft mit demselben kleinen Kreis.

Das bedeutet nicht, dass Du tanzen musst. Für Unternehmen funktionieren drei Formate zuverlässig: die Frage, die Kunden immer stellen, kurz beantwortet. Der Blick hinter die Kulissen, wie etwas entsteht. Und das Gesicht hinter dem Betrieb, weil Menschen bei Menschen kaufen.

Besonders wirksam ist das im Recruiting. Ein Reel, in dem jemand aus Deinem Team einen Tag zeigt, erreicht mehr passende Bewerber als eine Stellenanzeige, die niemand liest. Genau dafür baue ich auf Wunsch eine eigene Kampagne mit Anzeigen und digitalem Bewerbungsweg.

Was ich Dir nicht verspreche

An dieser Stelle möchte ich besonders ehrlich sein, weil hier viele Angebote deutlich mehr versprechen, als sie halten können. Niemand kann Dir seriös einen viralen Beitrag garantieren. Reichweite ist ein Nebenprodukt guter Inhalte und keine bestellbare Leistung.

Ich kaufe auch keine Follower und arbeite nicht mit Konten, die Interaktionen künstlich erzeugen. Das sieht kurz gut aus und beschädigt danach genau die Sichtbarkeit, für die Du bezahlst.

Und ich verspreche Dir keine Ergebnisse nach vier Wochen. Ein Kanal, der Anfragen bringt, braucht etwa sechs Monate ernsthafte Arbeit. Wer Dir etwas anderes erzählt, verkauft Dir eine Kampagne und nennt sie Betreuung.

Dafür gilt umgekehrt: Wenn Dein Team nach einem Jahr selbst produzieren kann und mich nur noch für Strategie und Kontrolle braucht, ist das der beste denkbare Ausgang. Wer lieber sofort selbst loslegt, findet alles dafür in der SMART SOCIAL ACADEMY.

Die drei Pakete im Überblick

Jedes Unternehmen startet an einem anderen Punkt. Deshalb gibt es drei Stufen, die mit Deinem Bedarf mitwachsen.

Grundlage

ab 1.300 € / Monat

  • ein Kanal
  • Strategie und Redaktionsplan
  • acht Beiträge im Monat, davon zwei Reels
  • Community Management
  • monatliche Auswertung

Sichtbar

ab 2.400 € / Monat

  • zwei Kanäle
  • alle Leistungen aus Grundlage
  • sechzehn Beiträge im Monat, davon sechs Reels
  • ein Drehtag im Quartal vor Ort
  • Betreuung von Werbeanzeigen

Vollbetreuung

ab 3.900 € / Monat

  • alle Leistungen aus Sichtbar
  • Recruiting-Kampagne inklusive
  • ein Drehtag im Monat vor Ort
  • Schulung für Dein Team
  • Quartalsstrategie

Die Mindestlaufzeit beträgt drei Monate, weil sich vorher schlicht nicht beurteilen lässt, ob etwas wirkt. Damit liegt das kleinste sinnvolle Projekt bei 3.900 Euro. Welches Paket zu Dir passt, klären wir in einem kurzen, unverbindlichen Gespräch.

Für Schulungen und den Aufbau digitaler Kommunikation gibt es Fördermittel, unter anderem über den Digitalbonus Bayern, BAFA und INQA-Coaching. Bei einer Förderquote von fünfzig Prozent halbiert sich Dein Anteil. Welches Programm für Dich infrage kommt, prüfen wir gemeinsam.

Häufige Fragen

Was kostet eine Social-Media-Betreuung?

Eine laufende Betreuung beginnt bei 1.300 Euro im Monat bei einer Mindestlaufzeit von drei Monaten. Der Preis richtet sich danach, wie viele Kanäle betreut werden, wie viele Inhalte entstehen und ob Videoproduktion vor Ort und Werbeanzeigen enthalten sind.

Welche Plattform ist für mein Unternehmen die richtige?

Das hängt allein davon ab, wo Deine Zielgruppe tatsächlich ist. Für regionale Betriebe und Recruiting ist Instagram meist die erste Wahl, im B2B-Geschäft LinkedIn. Ein gut gepflegter Kanal bringt mehr als drei halbherzige.

Wie oft muss ich posten?

Zwei bis drei Beiträge pro Woche reichen völlig, wenn sie durchdacht sind und regelmäßig kommen. Entscheidend ist nicht die Menge, sondern dass niemals wieder monatelange Lücken entstehen.

Muss ich selbst vor die Kamera?

Nein, es hilft aber sehr. Menschen kaufen bei Menschen, und ein Gesicht schafft schneller Vertrauen als ein Logo. Wenn Du das nicht möchtest, arbeiten wir mit Deinem Team, mit Produktaufnahmen und mit Einblicken in die Arbeit.

Bringt Social Media überhaupt Kunden für ein regionales Unternehmen?

Ja, besonders im Recruiting und bei erklärungsbedürftigen Leistungen. Der Vorteil auf dem Land ist sogar größer, weil sich viele Betriebe dort noch gar nicht zeigen. Wer sichtbar ist, hat kaum Wettbewerb um die Aufmerksamkeit.

Bereit für einen Kanal, der Anfragen bringt?

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