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Webseite erstellen lassen: Was Du wirklich brauchst und was Du Dir sparen kannst

Eine ehrliche Übersicht darüber, wie eine Unternehmensseite entsteht, was sie kostet und warum die teuerste Lösung selten die beste ist.

Eine neue Webseite fühlt sich für viele Unternehmen an wie ein Projekt, das man nur alle sieben Jahre anfasst und danach hofft, nie wieder daran zu müssen. Genau daraus entstehen die Seiten, die nach zwei Jahren veraltet aussehen und die niemand im Betrieb ändern kann. Hier liest Du, was zu einer fertigen Unternehmensseite wirklich gehört, was sie kostet und woran Du ein unseriöses Angebot erkennst.

Warum die meisten Unternehmensseiten am Ziel vorbeigehen

Die häufigste Ursache ist nicht schlechtes Design. Sie liegt darin, dass niemand vorher geklärt hat, was die Seite eigentlich leisten soll. Soll sie Anfragen bringen, Bewerbungen bringen oder einfach nur seriös aussehen, wenn jemand den Firmennamen googelt. Das sind drei völlig verschiedene Seiten.

Der zweite Grund liegt in der Übergabe. Sehr viele Unternehmen bekommen eine schöne Seite und danach keinen Zugang zu ihr. Jede kleine Änderung wird zur E-Mail an die Agentur, jede E-Mail zur Rechnung. Nach einem Jahr ändert niemand mehr etwas, weil es zu umständlich ist.

Deshalb beginne ich jedes Projekt mit einer einzigen Frage. Was soll ein Mensch tun, der auf dieser Seite landet. Alles Weitere ergibt sich daraus.

Was zu einer fertigen Webseite gehört

Eine Unternehmensseite besteht aus mehr als Layout und Farben. Diese Bausteine gehören für mich in jedes Projekt.

  • Zielklärung. Wir legen fest, wen die Seite erreichen soll und welche Handlung am Ende stehen muss.
  • Struktur und Seitenaufbau. Welche Unterseiten es gibt, was auf die Startseite gehört und was nicht.
  • Texte. Verständlich geschrieben, ohne Floskeln, von Anfang an für Suchmaschinen und KI-Suchen aufbereitet.
  • Gestaltung. Passend zu Deinem Logo und Deinen Farben, nicht zu einer Vorlage, die tausend andere auch nutzen.
  • Technik. Kontaktformular, mobile Ansicht, Ladezeit, Impressum und Datenschutz sauber angebunden.
  • Einweisung. Am Ende zeige ich Dir, wie Du selbst Texte, Bilder und Seiten änderst.

Der letzte Punkt ist mir der wichtigste. Eine Seite, die Du nicht selbst pflegen kannst, gehört Dir nur auf dem Papier.

Warum ich auf Squarespace baue

Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen ist ein Baukastensystem die ehrlichere Lösung. Es gibt keine Plugins, die sich gegenseitig blockieren, keine Sicherheitsupdates, die jemand vergessen kann, und keinen Wartungsvertrag, der nur deshalb existiert, weil die Technik zu kompliziert geworden ist.

Dazu kommt der praktische Teil. Du kannst nach der Einweisung selbst eine Stellenanzeige einstellen, ein Bild tauschen oder einen Preis ändern, ohne jemanden zu fragen. Genau das führt dazu, dass eine Seite über Jahre aktuell bleibt.

Es gibt Fälle, in denen das nicht reicht. Ein Shop mit mehreren hundert Artikeln, eine Anbindung an eine Warenwirtschaft oder eine Buchungslogik mit vielen Regeln gehören dazu. Dann sage ich Dir das offen und hole eine passende Fachkraft dazu, statt Dir etwas zu verkaufen, das nicht trägt.

Was ich Dir nicht verspreche

An dieser Stelle möchte ich besonders ehrlich sein, weil hier viele Angebote mehr versprechen, als sie halten können. Eine neue Webseite bringt Dir nicht automatisch Kunden. Sie ist die Voraussetzung dafür, nicht der Grund. Damit Menschen sie überhaupt finden, braucht es Inhalte und Sichtbarkeit, und das ist eine eigene, laufende Arbeit. Mehr dazu findest Du auf der Seite zu SEO und KI-Sichtbarkeit.

Ich verspreche Dir auch keine Seite, die für immer fertig ist. Inhalte veralten, Angebote ändern sich, Teams wachsen. Eine gute Seite ist eine, die Du ohne Aufwand mitwachsen lassen kannst.

Und ich halte Dich nicht in einem Abhängigkeitsverhältnis. Alle Zugänge gehören Dir, die Domain läuft auf Dein Unternehmen, und die Einweisung ist kein Zusatzpaket, sondern Teil jedes Projekts. Wenn Du danach nie wieder mit mir arbeitest, habe ich meine Arbeit richtig gemacht.

Die drei Pakete im Überblick

Jedes Unternehmen startet an einem anderen Punkt. Deshalb gibt es drei Stufen. Sehr günstige Seiten entstehen fast immer dadurch, dass eine Vorlage befüllt wird und die Zielklärung entfällt. Genau das mache ich nicht, deshalb beginnt jedes Projekt bei mir bei 3.900 Euro.

Basis

ab 3.900 €

  • bis zu vier Unterseiten
  • Zielklärung und Struktur
  • Texte von mir geschrieben
  • Kontaktformular und mobile Ansicht
  • Einweisung

Unternehmensseite

ab 6.900 €

  • bis zu acht Unterseiten
  • alle Leistungen aus Basis
  • Bildkonzept und Bildauswahl
  • Google-Unternehmensprofil
  • SEO-Grundausstattung

Komplett

ab 9.900 €

  • bis zu fünfzehn Unterseiten
  • alle Leistungen aus Unternehmensseite
  • Blogstruktur und Newsletter-Anbindung
  • Karriereseite oder Landingpage
  • drei Monate Begleitung nach dem Start

Welches Paket zu Dir passt, hängt davon ab, wie viel Du selbst beitragen möchtest und wie viele Themen die Seite abbilden muss. Das klären wir in einem kurzen, unverbindlichen Gespräch.

Für den Aufbau digitaler Auftritte gibt es Fördermittel, unter anderem über den Digitalbonus Bayern. Bei einer Förderquote von fünfzig Prozent halbiert sich Dein Anteil. Welches Programm für Dich infrage kommt, prüfen wir gemeinsam.

Häufige Fragen

Was kostet eine Webseite für ein kleines Unternehmen?

Jedes Projekt beginnt bei 3.900 Euro, eine ausgebaute Unternehmensseite liegt je nach Umfang zwischen 6.900 und 9.900 Euro. Dazu kommen die laufenden Kosten für Domain und Hosting, üblicherweise zwischen 200 und 400 Euro im Jahr.

Wie lange dauert es, bis meine Webseite online ist?

Eine Seite im Paket Basis steht in drei bis vier Wochen. Eine ausgebaute Unternehmensseite braucht sechs bis zehn Wochen. Der längste Teil ist fast immer nicht die Umsetzung, sondern das Zusammentragen von Bildern und Inhalten aus dem Unternehmen.

Kann ich die Seite danach selbst pflegen?

Ja, das ist der Sinn der Sache. Zum Abschluss jedes Projekts gehört eine Einweisung, in der Du lernst, Texte, Bilder und ganze Seiten selbst zu ändern. Alle Zugänge gehören Dir.

Warum Squarespace und nicht WordPress?

Weil bei einem Baukastensystem keine Plugin-Updates, keine Sicherheitslücken und keine Wartungsverträge anfallen. Für Shops mit sehr vielen Artikeln oder komplexe Schnittstellen ist WordPress oder eine individuelle Lösung besser. Das sage ich vorher.

Ist meine Webseite dann automatisch bei Google zu finden?

Nein. Eine neue Seite bringt die technische Grundlage mit, aber Sichtbarkeit entsteht durch Inhalte, die auf echte Suchanfragen einzahlen. Das ist eine eigene, laufende Arbeit und im Paket Komplett als Grundausstattung enthalten.

Bereit für eine Seite, die Dir gehört?

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